
Standort
Berrenrather Straße 354
50937 Köln
Bauherr
Stadtmission Köln
Ausführung
„schlüsselfertig“,
Abriss altes Gemeindehaus, Neubau in Holzrahmenbauweise mit Verbindungsgang in das Stadthaus zur Straße hin.
Nutzfläche
ca. 550 m²
Bauzeit
5 Monate
Projektvolumen
ca. 700 T€
Entwurf / Bauantrag
Dipl. Ing. Frank Oberländer, Architekt, Augsburg
Bauweise
Holzrahmenbau,
Niedrigenergiestandard
Leistungsumfang:
- Abriss Bestandsgebäude
- Hochbau in Holzrahmenbauweise (Baustellen-Fertigung)
- Pultdach versetzt, mit Dachdeckung in Alu-Stegblechbahnen
- Fenster Kunststoff Ug 1.1
- Fassade verputzt bzw. in Alu-Welle verkleidet
- Trockenbau
- Installationen Elektro, Sanitär und Heizung
- Heizestrich
- Malerarbeiten
- Innenausbau (Treppe, Innentüren)
- Bodenbeläge Teppich
- Fliesen sanitäre Räume und Gottesdienstsaal
- Verbindungsgang zw. Neubau und Stadthaus, voll verglast
Eigenleistungen / Vergaben
- Malerarbeiten
- Mobiliar/Interieur
Techn. Besonderheiten
Logistik Baumaterial erfolgte durch einen kleinen Durchgang von der Straßenseite her in das von Stadthäusern umschlossene Grundstück.
Das alte Gemeindehaus der Stadtmission Köln aus dem Jahr 1925 entsprach technisch und räumlich nicht mehr den Anforderungen der Gemeinde. Der Standort, inmitten des belebten Stadtgebiets Köln-Sülz sollte jedoch beibehalten werden. Das Konzept von 4Wände beinhaltete den Abriss des alten Bestands im Hinterhof des Grundstücks und einen Neubau an gleicher Stelle. Das Grundstück, vollkommen umringt von großen Stadthäusern wurde zur Herausforderung in der Baulogistik. Nur durch einen schmalen Durchgang von der Straßenseite her mussten alle Baumaterialien in den Hinterhof gebracht werden. Die aussergewöhnliche Bauform passt sich optimal an das Grundstück an. Die direkt über dem Saal liegenden Gruppenräume erforderten ein schallhemmendes, abgehängtes Deckensystem. Das Stadthaus bekam ein neues Gesicht und wurde mittels eines verglasten Durchgangs mit dem Neubau direkt verbunden. Eigenleistungen fanden fast nicht statt. Lediglich die Malerarbeiten im Gebäude übernahmen die Mitglieder der Stadtmission selbst.Die Tatsache auf dem Bestandsgrundstück bleiben zu können, war für alle Gemeindemitglieder ein großer Segen.
