
Standort
57258 Freudenberg-Büschergrund
Bauherr
Evangelische Gemeinschaft
Büschergrund
Planung
03/2011 – 06/2011
Nutzfläche Erweiterung
Untergeschoss 227 m²
Erdgeschoss 273 m²
Entwurf
Architekt Dipl.-Ing. Frank Oberländer,
Augsburg
Bauweise
Holztafelbau,
Niedrigenergiestandard
Raumplanung Untergeschoss Erweitg.
▪ 83 m² Multifunktionsraum
▪ 11 m² Abstellraum
▪ 15 m² Flur
▪ 25 m² Foyer
▪ 16 m² WC-Damen
▪ 33 m² Gruppenraum 1
▪ 33 m² Gruppenraum 2
▪ 11 m² Außenlager
Raumplanung Erdgeschoss Erweitg.
▪ 205 m² Gottesdienstsaal
▪ 14 m² Backstagebereich
▪ 28 m² Bühne
▪ 21 m² Zugangsbereich
▪ 5 m² Technik
Leistungsumfang 4Wände
Konzeption, Planung und Kostenermittlung,
Techn. Besonderheiten
Durch die Erweiterung sind Anpassungen an das Bestandsgebäude erforderlich.
Der Haupteingang wird an die Nordseite verlegt und als zweiflügliges, verglastes Eingangsportal in die Fachwerkoptik der Nordfassade integriert.
Zur Belichtung und Belüftung des Gottesdienstsaals sind großflächige Verglasungen an West- und Ostseite sowie Oberlichter an der Rückseite des Saals vorgesehen.
Die neuen Gruppenräume erhalten auf West- und Ostseite großflächige Verglasungen, mit Fenstertüre als II. Fluchtweg.
Die evangelische Gemeinschaft möchte, um dem aktuellen und zukünftigen Raumbedarf für Gottesdienste und Veranstaltungen gerecht zu werden, ihr bestehendes Gemeindezentrum erweitern.
Der jetzige Anbau mit Gruppenräumen soll durch einen neuen Gebäudeteil mit Gottesdienstsaal und Gruppenräumen ersetzt werden.
Auf Basis des Anforderungsprofils und vorliegenden Ideenskizzen der Gemeinde wurden nach einem Workshop die Anforderungen in ersten Grundrissen umgesetzt.
Es wurde ein Gebäudekonzept in Holzrahmenbauweise entwickelt, das den aktuellen Niedrigenergie-Standard nach ENEV 2009 merklich übertrifft.
Das 2-geschossige Bestandgebäude bleibt weitestgehend unverändert. Der eingeschossige Behelfsbau mit Gruppenraum wird abgerissen.
Der ebenfalls 2-geschossige Neu-bau besitzt ein nach Süden geneigtes Pultdach. Die Giebel-wände werden bis auf Firsthöhe hochgezogen. Die bauliche Verbindung von alt und neu wird durch einen abgesetzten Zwischenbau hergestellt.
Der Neubau besitzt auf den beiden Geschossebenen eine Gesamtnutz-fläche von ca. 500 m². Mit dem Bestand stehen der Gemeinde künftig 770 m² Nutzfläche zur Verfügung.
