
Standort
Brühler Straße 41
42651 Solingen
Bauherr
Stadtmission Solingen
Ausführung
„ausbaufertige“ Bauweise, mit angeschlossenem Nebentrakt
(Hausmeisterwohnung und Appartement für Praktikant)
Nutzfläche
ca. 1.000 m²
Bauzeit
ca. 10 Monate
Projektvolumen
ca. 800 T€
Entwurf / Bauantrag
Dipl. Ing. Frank Oberländer, Architekt, Augsburg
Bauweise
Holzrahmenbau,
Niedrigenergiestandard
Leistungsumfang 4Wände
- Tiefbau (Bodenplatte)
- Hochbau in Holzrahmenbauweise
- Montage aller Fenster
- Dachdeckung in Alu-Stegblech
- Fassadenausführung in Putz mit teilw. Holzverschalung und Alu-Welle
- Gottesdienstsaal ca. 250 Besucher, mit Taufbecken
- Trockenbau kpl.
- Heizestrich
- Innenausbau (Treppe, Innentüren, Fensterlaibungen)
Eigenleistungen / Vergaben
- Dämmarbeiten an Wänden und Decken und Dampfbremse verlegen
- Vorbereitende Arbeiten der Wärme-/ Trittschalldämmung vor Estrichverlegung
- Elektroinstallation komplett
- Sanitär-/Heizungsinstallation
- Malerarbeiten
- Fliesenarbeiten Sanitär
- Raumgestaltung innen (Farbdesign und Interieur)
- Erstellung der Außenanlagen
- Montage einer Küche
- Bodenbeläge (Teppich, Fliesen)
Die Platzverhältnisse in der eigenen Immobilie waren für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichend. Mit Kauf eines etwa 2.300 m² großen Grundstücks im Solinger Gewerbegebiet entstand daher ein neues Gemeindezentrum mit über 1000 m² Nutzfläche. Zudem sollte eine Hausmeisterwohnung und ein Appartement für Praktikanten mit integriert werden. In Holzrahmenbauweise passt sich der 2-geschossige Neubau den umliegenden Gewerbegebäuden an. Die vor Ort Produktion der Wände und Decken sowie Dach dauerte ca. 8 Wochen. Das Dach aus Alu-Stegblechbahnen und die Fassadenansicht in Putz, Alu-Welle und Holzverschalung aus Zedernholz verleihen dem Gebäude einen modernen Charakter. Augenmerk legte die Gemeinde beim Bau auf den Gottesdienstsaal, kombiniert mit einer Theaterbühne. Denn die Veranstaltungen der Gemeinde sind in der Region sehr bekannt. Große Räume für Jugend und Senioren, auch multifunktonal nutzbar und ein großes zentrales Foyer, mit schneller Bewirtung von der angrenzenden Küche lassen die Gemeinde wieder atmen. Über einen eigenen Zugang erreichbar, befindet sich im Gebäude eine Hausmeisterwohnung und ein Appartement.
