Standort
Werner-Heisenberg-Straße 3b
86156 Augsburg

Bauherr
Freie Evangelische Gemeinde, Augsburg-West

Ausführung
Ausbauhaus

Nutzfläche
ca. 650 m²

Bauzeit
6 Monate

Projektvolumen
ca. 400 T€

Entwurf/Bauantrag
Dipl.-Ing. Frank Oberländer, Architekt, Augsburg

Bauweise
Holzrahmenbau,
Niedrigenergiestandard

Leistungsumfang 4Wände

  • Tiefbauarbeiten (Bodenplatte)
  • Holzrahmenbau, 2-geschossig 
  • Fenster Kunststoff 2-farbig 
  • Pultdach versetzt, mit Dachdeckung aus Alu- Stegblechprofilbahnen
  • Fassade kombiniert mit Putz, Zederholz-verkleidung und Aluminium Wellprofil
  • Trockenbauarbeiten

Eigenleistungen / Vergaben

  • Grundstücksrodung

  • Regenrohre und Sickerschacht setzen

  • Mithilfe bei Ausladen der Materialcontainer

  • Uberwachung und Abfallentsorgung auf der Baustelle

  • Gerüstanmietung für Aussenarbeiten

  • Elektroinstallaton

  • Sanitärinstallation

  • Heizungsinstallation

  • Dämmarbeiten der Wände und Decken

  • Malerarbeiten

  • Fliesenarbeiten Sanitär, Foyer und Flure

  • Montage der sanitären Objekte
  • Gestaltung Inneneinrichtung

  • Beschallung/Technik Gottesdienstsaal

  • Gestaltung und Herstellung der Außenanlagen

Neubau Gemeindezentrum

Mit dem Entschluss in ein eigenes Gemeindezentrum zu investieren, suchten die Mitglieder der Freien Evangelischen Gemeinde 1999 nach einer Bestandsimmobilie. Die Gesamtkosten der Angebote lagen jedoch deutlich zu hoch. Die Alternative bot 4Wände mit einem Neubau in Holzrahmenbauweise, der viele Eigenleistungsmöglichkeiten bot. Ein Grundstück in einem Gewerbe-Neubaugebiet Augsburgs bot ideale Bebauungsmöglichkeiten in einer sehr guten regionalen Peripherie. Umgesetzt wurde ein moderner Neubau in Holzrahmenbauweise nach Niedrigenergiestandard. Erstmals wurde hier in Deutschland die Bauweise „kanadischer Holzrahmenbau“ bei einem 2-geschossigen Objektbau realisiert. Nach 6 Wochen Bauausführung war der Rohbau abgeschlossen. Für die Gemeinde und ihre Fachkräfte begannen nun die aufwendigen Eigenleistungen. Nach dem Motto „viele Helfer, ein schnelles Ende“ traf sich die Gemeinde jedes Wochenende in großer Zahl, um gemeinsam am Gebäude zu arbeiten. Die Gesamtbauleitung für eigene Leistungen übernahm ein Ingenieur aus der Gemeinde. Er war vor allem für die Elektroinstallation und Beschallungstechnik verantwortlich. Mit großem Einsatz und Tatkraft wurde der Bezug des neuen Gemeindezentrums Ende 2000 möglich.

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