
Standort
Bamberger Straße 48
91301 Forchheim
Bauherr
Emmaus Gemeinde
Ausführung
Umbau und Erweiterung eines ehemaligen Kinos zum Gemeindezentrum
Nutzfläche
ca. 1000 m²
Bauzeit
ca. 5 Monate
Projektvolumen
ca. 300 T€
Entwurf / Bauantrag
Dipl. Ing. Frank Oberländer, Architekt, Augsburg
Bauweise
„Haus in Haus“ in Holzrahmenbauweise
Leistungsumfang 4Wände
- Statische Sicherung durch Aussteifung der vorhandenen Fundamente im Keller mit Beton
- Holzrahmenbau für die Innenwände und Decken
- Einzug einer Zwischendecke im System TJI-Pro/Parallam-Beam
- Fensterausschnitte neu und Montage von Kunststoff-fenstern
- Variable Raumaufteilung der neuen Obergeschossebene
- Heizestrich mit Warmwasser-Fußbodenheizung
- Innenausbauarbeiten (zentrale Treppe, Innentüren, Fenster-laibungen in Echtholz
Eigenleistungen / Vergaben
- Entkernen des Altbestands
- Entsorgung Bauabfälle
- Dämmarbeiten der neu gesetzten Innenwände und -Decken
- Malerarbeiten
- Vergabe Vollwärmeschutz an der Fassade
- Montage sanitäre Objekte
- Verlegung von Bodenbelägen
- Bau einer Bühne im Saal
- Gestaltung der Inneneinrichtung
Im Jahr 2004 kaufte die Emmaus Gemeinde ein ehemaliges Kino im Zentrum der Stadt Forchheim. Der Altbestand bot reichlich Platz und neue Entfaltungsmöglichkeiten. Die Infrastruktur mit Stellplätzen konnte komplett übernommen werden. Die Vorgehensweise hieß: Im großen Kinosaal mit ca. 9 m Höhe eine Zwischendecke einzuziehen und damit ein neues Obergeschoss für weitere Räume zu erhalten. Als energieein-sparende Maßnahme wurde der große Dachgiebel durch eine weitere Zwischendecke vom Obergeschoss getrennt. In die geschlossene Fassade wurden neue Öffnungen mit großflächigen Kunststofffenster eingebracht.
Auf der neuen Geschossebene OG entstanden ein Gottesdienstsaal, Gruppenräume und sanitäre Einrichtungen. Mittels eines zentralen Treppensystems sind beide Geschosse miteinander verbunden. Zusätzlich wurde Raum für einen Kindergarten mit Spielfläche und Büro geschaffen. Ein behindertengerechter Aufzug ermöglicht die Begehung des gesamten Gebäudes. Mit viel Liebe zum Detail setzte die Gemeinde das gestalterische Konzept im Gemeindezentrum um. Im Februar 2005, nach nur 5-monatiger Bauzeit bezog die Gemeinde ihr neues Gemeindezentrum.
